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QS Communications neutral 15.10.2001
GBC-Research
Die Analysten von "GBC-Research" stufen die Aktie QS Communications AG (WKN 513700) auf "neutral" ein.
Die QS Communications AG (QSC) biete auf dem deutschen Markt Breitbanddatenkommunikationsdienste für Hochgeschwindigkeitszugänge ins Internet und in Firmennetze an.
Die QSC AG habe im 1. Halbjahr 2001 12,4 Mio. Euro Umsatz bei 15.636 verkauften DSL-Leitungen zum 30. Juni 2001 erzielt. Der Verlust vor Steuern habe im 1. Halbjahr 2001 54,7 Mio. Euro betragen und habe unterhalb der Markterwartungen gelegen. Der Verlust auf EBITDA-Basis habe bei 45,7 Mio. Euro gelegen.
Im dritten Quartal zeichne sich jedoch eine schwächere Umsatzentwicklung ab. Geschäftskunden würden angesichts des Konjunktureinbruchs Investitionen in IT- und TK-Dienste zurückhalten – die hohe DSL-Nachfrage von Privatkunden gleiche die Verlangsamung des Wachstums im Geschäftskundenbereich nicht voll aus. Daher habe die QSC AG ihre Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr von bislang 38 bis 46 Mio. Euro auf 26 bis 34 Mio. Euro bei unverändert 40.000 bis 50.000 verkauften DSL-Leitungen gesenkt. Zugleich habe das Unternehmen aber seine Verlust-Prognose auf EBITDA-Basis von bislang 90 bis 120 Mio. Euro auf 85 bis 100 Mio. Euro verbessert.
Der beginnende Wettbewerb auf dem Markt der "Letzten Meile" sei zur Zeit sehr stark technologisch geprägt. Innerhalb des Breitband-Segments würden das Kupferkabel (analaog, ISDN, xDSL), Richtfunk (Wireless Local Loop – WLL), das Breitband-TV-Kabel, Satellit und auch Glasfaser konkurrieren. Die Technologien würden sich zum einen in ihrer Bandbreite, zum anderen in der Infrastruktur sowie den Installations- und Betriebskosten unterscheiden. Die Entscheidung für eine Technologie werde durch Verfügbarkeit und Kosten beeinflusst. Als Konkurrent sei neben den großen "playern" der Branche (Deutsche Telekom und ARCOR) vor allem die ebenfalls am Neuen Markt notierte mediascape zu nennen.
Mit aktuell ca. 210 Mio. Euro verfüge QSC mit über die höchsten Cashreserven am gesamten Neuen Markt. Allerdings sei die Burnrate dementsprechend hoch und es müsse abgewartet werden, ob das Geschäftsmodell profitabel werden könne. Es seien deutliche Umsatzsteigerungen von Nöten, um den Schritt in die Gewinnzone zu vollziehen.
Aufgrund der sehr hohen Cashreserven, aber einem Geschäftsmodell, welches vom starken Konkurrenten Deutsche Telekom dominiert werde, stufen die Wertpapierexperten von "GBC-Research" die QS Communication auf "neutral" ein.
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